Wie ist das aktuelle Wetter in Peru und wann ist die beste Reisezeit?
Wir bekommen häufig Fragen zum Wetter und Klima in Peru und dazu, wann die beste Reisezeit für Peru ist.
Peru weist eine Vielzahl unterschiedlicher Klimazonen auf. Grob lässt sich das Land in einen trockenen Küstenstreifen im Westen, die Anden in der Mitte und den Regenwald im Osten des Landes einteilen.
Durch das Zusammenspiel zwischen der kalten Meeresströmung des Pazifischen Ozeans und den Anden fällt am Küstenstreifen Perus nur sehr wenig Regen. Zudem liegt über diesem Küstenstreifen einen großen Teil des Jahres ein dichter Nebel. Dieser Nebel ist auch als la Garúa bekannt. Die Metropole Lima zum Beispiel ist einen großen Teil des Jahres in Nebel gehüllt, was der schönen Stadt oft einen düsteren Eindruck verleiht. Einige Monate im Jahr, von Mitte Dezember bis Mitte März, setzen sich die Sonnenstrahlen gegen den Nebel durch, die Temperatur steigt auf rund 30 Grad und die Herzen der Limeños, wie die Einwohner dieser Stadt genannt werden, schlagen höher. Ein Großteil von ihnen ist dann an den Stränden rund um die Stadt zu finden.
In den Anden gelten ganz andere Klimagesetze. Die Westhänge der Anden sind trocken und gelb, während die Osthänge deutlich feuchter und grüner sind. An diesen Osthängen kann es das ganze Jahr über hin und wieder regnen, der meiste Niederschlag fällt jedoch in der sogenannten Regenzeit, von Mitte Dezember bis Mitte März.
Was viele nicht wissen: Etwa die Hälfte der Fläche Perus besteht aus Regenwald. Wie der Name schon sagt, regnet es im Regenwald viel, und zwar das ganze Jahr über. Doch auch hier fällt der meiste Niederschlag in der Regenzeit.
El Niño
Der kleine Junge (El Niño) ist ein Phänomen, das im Durchschnitt alle drei bis sieben Jahre auftritt und die oben genannten „Gesetze“ des Wetters gehörig durcheinanderbringen kann. El Niño ist der Name, den Fischer diesem Phänomen gegeben haben; er bezieht sich auf das Christkind, da dieses Naturphänomen vor allem um diese Jahreszeit auftritt.
Da die Küste in dieser Zeit statt einer kalten eine warme Meeresströmung erlebt, kann es im sonst trockenen Küstengebiet tatsächlich heftig regnen, was mitunter zu Erdrutschen und Schlammlawinen führt. El Niño kann auch das Wetter in den Anden und im Regenwald verändern, allerdings oft mit weniger verheerenden Folgen als entlang des Küstenstreifens.
Wann ist die beste Reisezeit für Peru?
Die meisten Reisenden verbringen den Großteil ihrer Reise im Hochland der Anden. Highlights wie die ehemalige Inka-Stadt Cusco, die Inka-Zitadelle Machu Picchu, aber auch der Colca-Canyon und der Titicacasee liegen alle in den Anden. Es empfiehlt sich daher, in der Trockenzeit von Mitte März bis Mitte Dezember zu reisen. In der Trockenzeit ist das Wetter in den Bergen klar und das Licht ideal für schöne Fotos. Tagsüber scheint die Sonne kräftig und die Sommerkleidung kann hervorgeholt werden. Nehmen Sie tagsüber aber immer warme Kleidung mit, denn sobald die Sonne hinter den Wolken verschwindet, kann die Temperatur sehr schnell wieder sinken. Nachts ist es oft klar und die Temperatur kann mitunter unter den Gefrierpunkt fallen – je höher Sie sich in den Bergen befinden, desto kälter wird es.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wann die beste Reisezeit für Ihre Peru-Reise ist, kontaktieren Sie uns gerne – wir helfen Ihnen gerne weiter.